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Preisliste Liliput

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L161004 • Dampfspeicherlokomotive, Bauart Meiningen Typ C, Epoche V

Besonderheit:

Die innovative Pendelachse ermöglicht eine sehr gute Stromaufnahme und somit hervorragende
Langsam-Fahreigenschaften.

 

Neukonstruktion

GKW Mannheim, GKM 4, Fahrgestell aus Metall, Motor mit Schwungmasse, digitale Schnittstelle Next18 nach NEM 662, Kurzkupplungskinematik, Kupplungsaufnahme nach NEM 355, Zweilicht-LED-Spitzensignal in beiden Fahrtrichtungen, empfohlener Mindestradius 192 mm, LüP 60,5 mm.

 


 

 

Das Vorbild des Modells der Bauart Meiningen Typ C hat bei einem Dienstgewicht von ca. 50 t, einem Wasserinhalt von 18 m3, einem Dampfinhalt von 3 m3 im Kessel und einem Dampfdruck von 20 kp/cm2 eine Zugkraft von 94 kN. Nach 20 Minuten des Befüllens ist der Typ C in der Lage, ein bis zwei beladene Güterwagen längere Zeit auf ebener Strecke zu rangieren. Und dies bei einer maximalen Geschwindigkeit von ca. 30 km/h. Als zu Beginn der 80er-Jahre in der DDR eine immer größere Verteuerung der Erdölprodukte einsetzte, wollte man in Industriebetrieben, in denen es technisch möglich war, Diesellokomotiven durch Dampfspeicherloks ersetzen.

Von 1984 bis 1988 wurden 202 Maschinen als identischer Nachbau des Babelsberger Typs C durch das Ausbesserungswerk Meiningen gefertigt. Die erste Lokomotive wurde am 20. Februar 1984 im VEB Schwermaschinenbau Lauchhammer in Betrieb genommen. Die beiden letzten Loks gelangten im August 1988 in die damalige CSSR. Außerdem baute der VEB Lokomotivbau Karl Marx ca. 150 Stück in der Zeit von 1952 bis 1961 und 80 Stück in der Zeit von 1969 bis 1970.

Meininger Dampfspeicherlokomotiven sind nach der Vereinigung von BRD und DDR auch in andere Länder gelangt. Einigen dieser feuerlosen Lokomotiven kann man noch bei der Arbeit zusehen oder sie als Denkmal vor einem Werkstor betrachten.